Markus führt einen Elektrikerbetrieb mit vier Mitarbeitern. Bis Herbst 2024 kamen Aufträge hauptsächlich über Google Ads. Jeden Monat 600 Euro Budget, manchmal mehr. Wenn er das Budget senkte, brachen die Anfragen ein.
Der Wendepunkt im September 2024
Ein befreundeter Unternehmer erzählte ihm von seinem Blog. Markus war skeptisch. Wer liest Texte über Elektroinstallationen? Aber die Ads-Kosten stiegen weiter, also probierte er es aus.
Seine größten Anfangsfehler
Die ersten drei Artikel waren Katastrophen. Zu technisch, zu lang, niemand verstand sie. Er schrieb über Normen und Vorschriften, aber nicht über Probleme, die seine Kunden wirklich hatten. Die Texte rankten nirgendwo. Nach sechs Wochen wollte er aufgeben.
Was er dann anders machte
Er fragte seine bestehenden Kunden, was sie vor dem Anruf gegoogelt hatten. Die Antworten überraschten ihn: "Sicherungskasten summte", "Steckdose Altbau erneuern Kosten", "FI-Schalter löst nachts aus". Echte Alltagsprobleme. Ab November schrieb er darüber. Jeder Artikel 400 bis 600 Wörter, einmal pro Woche, immer donnerstags.
Messbare Veränderungen bis März 2025
Im Januar 2025 kamen die ersten drei Anfragen über Blogartikel. Im Februar waren es sieben. Im März bekam seine Website 340 organische Besucher, vor dem Blog waren es vielleicht 40 gewesen. Er senkte sein Ads-Budget auf 300 Euro. Die Gesamtzahl der Anfragen blieb stabil.
Markus hätte früher auf seine Kunden hören sollen statt auf sein Bauchgefühl. Aber er lernte: Regelmäßigkeit schlägt Perfektion. Lieber ein mittelmäßiger Artikel pro Woche als alle drei Monate ein brillanter.